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SUCHMASCHINEN
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III
Reformationsgeschichte und www
Nachdem im einführenden Teil der Lehrveranstaltung die beiden
Fachportale (historicum.net / h-soz-u-kult) als Zugangsmöglichkeiten
vorgestellt wurden, recherchierten die Studierenden eigenständig
zu dem von ihrer Arbeitsgruppe zu bearbeitenden Thema im Internet.
(Haug-Moritz / Holtz)
Suchstrategien I
http://www.google.de
(Christoph Riechers)
Unter der Internet-Adresse http://www.google.de verbirgt sich
die wohl zur Zeit am häufigsten benutzte Suchmaschine im
Netz. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Suchgeschwindigkeit
und die Vielzahl der Dokumente aus, die durchsucht werden. Die
angezeigten Ergebnisse werden demokratisch' nach der Häufigkeit
der Verlinkungen im Netz angeordnet, d.h. die Qualität
einer Seite wird durch die Menge der Links, die auf sie hinweisen,
bestimmt. Generell gibt es bei Google zwei Arten des Suchverfahrens:
a) Die wohl häufiger verwandte ist, einfach auf der Google-Startseite
einen oder mehrere Suchbegriffe einzugeben und in den Ergebnissen
zu suchen. Dieses hat jedoch den Nachteil, dass die angezeigten
Ergebnisse zu zahlreich sind, um sie zu überblicken. Daher
ist es sinnvoll, mit sehr themenspezifischen Begriffen zu arbeiten
oder durch mehrere Suchbegriffe die Suche zu begrenzen. Zwei
Beispiele: Zum Suchbegriff "Reformation" werden ca.
202.000 Dokumente angezeigt (Juni 2003). Durch das page-ranking
erscheinen schon unter den ersten zehn Ergebnissen Seiten, die
eigentlich von der Reformation der Kunst und der Musik (des
20. Jahrhunderts) handeln. Zum Suchbegriff "Reformationsgeschichte"
finden sich nur' ca. 4.400 Dokumente; hier findet man
in den ersten Ergebnissen vorwiegend Adressen von Personen und
Gesellschaften, die sich mit Reformationsgeschichte beschäftigen.
Zum Suchbegriff "Bildersturm" finden sich knapp 5.500
Dokumente, darunter Bildersturm auf Saddam, Links zu Fotostudios
und dem "1. Halleschen Bildersturm". Zu den Suchbegriffen
"Reformation und Bildersturm" finden sich knapp 750
Dokumente, darunter viele Uni-Adressen, Museen etc.
b) Das wohl erfolgreichere Suchverfahren besteht darin, anstelle
des web die Verzeichnisse zu durchsuchen. Dieser Bereich ist
im Prinzip selbsterklärend, man findet schnell Internet-Portale,
die sich mit Geschichtswissenschaft beschäftigen; diese
sind knapp skizziert, man kann zwischen einer alphabetischen
Anordnung nach Verlinkungen auswählen (z. B. http://www.google.de
-> Verzeichnis -> Wissenschaft -> Geisteswissenschaft
-> Geschichte -> Verzeichnisse -> nach Themen ->
Kirchengeschichte -> Fakultäten und Institute etc.).
http://www.metager.de
(Truc Nhu Tran)
Die
Suche mit der Suchmaschine metaGer gestaltet sich ähnlich
wie mit Google. Sie wird jedoch viel weniger frequentiert, m.E.
zu Unrecht, denn sie bietet einige Vorteile.
Bereitgestellt wird metaGer vom Regionalen RechenZentrum für
Niedersachsen (RRZN) und dem Lehrgebiet Rechnernetze und Verteilte
Systeme (RVS), Universität Hannover <http://www.uni-hannover.de/>.
MetaGer ist, wie der Name schon andeutet, eine Meta-Suchmaschine
(eine Suchmaschine für dt.-sprachige Suchmaschinen), d.h.
sie durchsucht (- je nacj Auswahl -) alle deutschsprachigen
(und drei internationale) Suchdienste. Das Besondere und auch
der Vorteil an metaGer sind sicherlich die Zusatzfunktionen,
die man wählen kann, etwa die "QuickTips" und
"Quick-Check" (Qcheck). Die Funktion QuickTips kann
auf der Startseite ausgewählt werden. Die Betreiber von
metaGer beschreiben QuickTips folgendermaßen: "Mit
den metaGer QuickTips versuchen wir, Ihre Anfrage noch deutlich
schneller und möglichst auch besser zu beantworten. QuickTips
werden daher vor den eigentlichen Suchergebnissen ausgegeben,
und sind sofort anklickbar. Voraussetzung ist jedoch, daß
die QuickTip-Suche auch Treffer findet." Die Meta-Suche
läuft währenddessen weiter. Gibt man etwa den Begriff
"Reformation" ein, so erscheinen als QuickTips alle
Seiten, die Reformation im URL-Namen enthalten, also Reformation.de,
Reformation.com etc. "Qcheck" (Schnellprüfung)
erscheint mit dem Suchergebnis und es handelt sich um eine Funktion,
die innerhalb von wenigen Sekunden vorab prüft, "1.
ob eine WWW-Seite existiert, 2. ob die Seite [die eigenen] Suchwort/e
enthält, und versucht 3. einen kurzen Text-Extrakt zu erstellen."
Dies ist sehr benutzerfreundlich, weil der Suchende sich so
schnell orientieren kann, ob die URL für ihn von Relevanz
ist, ohne sie gleich öffnen zu müssen. Das kann möglicherweise
sehr zeitsparend sein (vermeidet lange Wartezeiten durch Seitenaufbau
etc.). Eine andere nützliche zusätzliche Funktion
ist der web-Assoziator. Er hilft und gibt Ideen wie man die
richtigen Suchwörter findet, um evtl. zu besseren Ergebnissen
zu gelangen.
Aber auch bei einer ganz normalen' Suchanfrage ohne "QuickTips"
und andere Sonderfunktionen ergibt sich bei der Eingabe von
"Reformation" durchaus ein gutes Ergebnis gleich zu
Beginn: (<http://www.niester.de/g_neuzeit/europa/reformation/reformation.html>
=> Linkliste) Von Vorteil ist auch, dass beim Anklicken eines
Suchergebnisses die Website sich in einem eigenen Frame öffnet
und die metager-Ergebnisseite im Hintergrund bestehen bleibt.
So bleibt dem Leser das "zurück" drücken
erspart.
Fazit: Recherchiert man über Suchmaschinen, ist metaGer
durchaus eine clevere Alternative zu Google. Allerdings muß
man sich vorher mit dieser Meta-Suchmaschine und ihren möglichen
Funktionen vertraut machen. Zu jeder Funktion gibt es aber beim
Anklicken eine - manchmal allerdings zu ausführliche -
Erläuterung. Die Betreiber scheinen aber für Anregungen
und Kritik durchaus offen zu sein und rufen die Benutzer auf,
ihnen Mängel und Fehler mitzuteilen.
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http://www.answers.com
(Verena Kasper)
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| Datum |
25.06.2005
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Seriosität
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kommerziell
aber seriös, bezieht alle Informationen aus verschiedenen online-Enzyklopädien,
Wörterbüchern, Glossaren wie z.B. Encyclopaedia Brittanica
online, Columbia University Press, Merriam Webster, Computer Desktop
Encyclopedia, Wikipedia etc., die Seite wird seit 1999 betrieben
von der GuruNet Corporation.
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Aktualität
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Wird
laufend aktualisiert, korreliert jedoch mit den Aktualisierungen
der verschiedenen Quellen
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Qualität
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- Das
Portal ist hauptsächlich ein reference search service,
d.h. es vermittelt keine eigenen Informationen, sondern bündelt
Ergebnisse verschiedener seriöser online-Anbieter
- entsprechend
kann die Qualität der Beiträge je nach Quelle (z.B.
Encycl. Brit. im Vergleich zu Wikipedia) aber schwanken
- als
eigenes Produkt wird die Software 1click zum kostenlosen download
angeboten, die es ermöglicht, auf jeder beliebigen Seite
im Internet oder in gängigen Office-Programmen Wörter
durch Markieren und die Tastenkombination Alt+Click online nachzuschlagen
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Service
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- kostenlos
- gute
Strukturierung und Bündelung der Informationen
- Provenienznachweis
der Informationen und Möglichkeit, sich bei den verschiedenen
Anbietern weiter detaillierter zu informieren
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Empfehlung
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als
Einstieg zu empfehlen, da es für den Anfang detailliertere,
seriösere und gezieltere Informationen als bsp.weise Google
bietet, mit Verweisen und interaktiven Verbindungen zu zugehörigen
Themen, Begriffen etc. arbeitet und Informationen verschiedener
Anbieter bündelt. Dadurch lässt sich ein struktureller
Überblick gewinnen. Der Informationsgehalt bleibt aber stets
auf dem Level eines allgemeinen Nachschlagewerks und bietet keinen
wiss. Forschungsstandard. Die eher spärlichen Literaturverweise
sind höchstens als Einstieg geeignet. |
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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden,
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