Dramatis Personae -

Akteure des Dreißigjährigen Krieges

Zurück zum Dreißigjährigen Krieg in München Autorin:
Edith Koller
Artikel:
1. Version vom 6.12.2000
Personen
Kaiser Ferdinand II. von Habsburg - Friedrich V. von der Pfalz - Kaiser Ferdinand III. von Habsburg - Christian der IV. von Dänemark - Maximilian I. von Bayern - Gustav II. Adolf - Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein - Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach - Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim - Christian von Braunschweig - Franz von Mercy - Axel Graf Oxenstjerna - Johann Tserclaes Graf von Tilly - Carl (Karl) Gustav Wrangel, Graf von Salmis - Kardinalinfant Fernando - Lennart Torstensson, Graf von Ortala - Erzherzog Leopold Wilhelm - Gustav Horn Graf von Björneborg - Maximilian von Trautmannsdorff - Ernst II. Graf zu Mansfeld - Jost Maximilian Graf von Gronsfeld - Johan Banér - Peter Melander (eigentlich Eppelmann) Graf von Holzappel - Bernhard von Weimar - Henri de la Tour d`Àuvergne Vicomte de Turenne - Louis II. Fürst von Condé
Kaiser und Verbündete Gegner Habsburgs

Kaiser Ferdinand II. von Habsburg
(09.07.1558 - 15.02.1637)

- im Jesuitenkolleg in Ingolstadt erzogen (z.T. zusammen mit seinem Cousin Maximilian von Bayern)

- überzeugter Katholik, extrem antiprotestantisch (Protestanten=Ketzer=Rebellen)

- Jesuiten als "Gewissenswächter" und Berater

- ab 1617 Böhmischer König

- 1619 von den böhmischen Ständen abgesetzt, erlangt Macht nach siegreicher Schlacht am Weißen Berg 1620 wieder

- ab 28.08. 1619 Kaiser des Reiches

- politische Ziele: vollständige Rekatholisierung des Reiches, Stärkung der kaiserlichen Macht (absolutistische Bestrebungen) und Stärkung des Hauses Habsburg

Friedrich V. von der Pfalz; "Winterkönig"
(26.08.1596 - 29.11.1632)

- seit 1613 mit Elisabeth Stuart von England verheiratet

- 1614 Regierungsantritt in der Pfalz

- 26.08.1619 Wahl zum böhmischen König (Gegenkönig zu Ferdinand II.)

- politisch nicht sehr ambitioniert, von seinen Beratern (v.a. Christian von Anhalt) dazu überredet die Krone Böhmens anzunehmen

- Flucht in die Vereinigten Niederlande nach der Niederlage der böhmischen Stände am Weißen Berg 1620

- ab 23.01.1621 in Reichsacht

- schon von zeitgenössenischen Gegnern als "Winterkönig" (da seine Herrschaft nur einen Winter gedauert hatte) verspottet

- versucht bis zum Ende seines Lebens seine Herrschaft wiederzuerlangen

- muß diese Hoffnungen mit dem Tod Gustav Adolfs begraben, stirbt als gebrochener Mann 1632 an der Pest

Zurück zum Seitenanfang

Kaiser Ferdinand III. von Habsburg
(13.07.1608 - 02.04.1657)

- ab 1625: König von Ungarn

- ab 1627: König von Böhmen

- als Heerführer erfolgreich (Schlacht von Nördlingen 1634)

- 22.12.1636: Wahl zum Römischen König (-> nach dem Tod seines Vaters 1637 automatisch Kaiser)

- Ziele: Stärkung des Hauses Habsburg und der kaiserlichen Macht im Reich; Erlangung des Friedens

- galt aber als etwas entschlußschwach

- an Kunst und Wissenschaft interessiert

Christian der IV. von Dänemark
(12.04.1577 - 18.02.1648)

- seit 1596 König von Dänemark

- außerdem Herzog von Holstein und damit Mitglied der Stände des Reiches; strebte nach Hegemonialstellung in Norddeutschland

- Juni 1625: Eintritt in den Dreißigjährigen Krieg

- kann im Lübecker Frieden 1629 trotz schwächerer Verhandlungsposition den Status quo halten

- 1643-45: Krieg gegen Schweden - Dänemark verliert im Frieden von Brömsebro 1645 die Vormachtstellung in Skandinavien

- führte ein ausschweifendes Privatleben

Zurück zum Seitenanfang

Maximilian I. von Bayern
(17.04.1573-27.09.1651)

- streng katholisch (Marienverehrer), antiprotestantisch, dennoch zu Kompromissen bereit

- begabter Politiker

- ab 1598 Herzog von Bayern

- Initiator der Gründung der katholischen Liga 1609

- seine Besetzung der Oberpfalz und die Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf ihn(Verfassungsbruch) werden u.a. als Gründe für die Verlängerung des Konflikts angeführt.

- konnte durch den Dreißigjährigen Krieg seine Position entscheidend stärken:
  - innenpolitisch: Ausbau und Festigung absolutistischer Herrschaftsformen,
  - außenpolitisch: v.a. durch die Bestätigung der Kurfürstenwürde und des Besitzes der Oberpfalz im Westfälischen Frieden

- starb 1651 in Ingolstadt

Gustav II. Adolf
(19.12.1594 - 16.11.1632)

- "Löwe aus Mitternacht"

- seit 1611 König von Schweden anfangs mit Unterstützung des Kanzlers Axel Oxenstjerna

- überzeugter Protestant

- charismatische Führungspersönlichkeit

- hielt sich selbst und wurde auch von anderen für unverwundbar gehalten

- 16.11.1632 Tod in der Schlacht von Lützen

Zurück zum Seitenanfang

Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein (eigentlich Waldstein/Valdstejn)
(24.09.1583 - 25.02.1634)

- Sproß einer protestantischen böhmischen Adelsfamilie

- schon in den Türkenkriegen und in Ungarn in militärischen Diensten

- 1606: Konversion zum Katholizismus

- wohlhabender Großgrundbesitzer in Böhmen und Mähren (besaß z.T. mehr als ¼ Böhmens) durch reiche Heirat und v.a. durch günstige Erwerbung von über 50 Gütern, die Beteiligten am Böhmischen Aufstand von Ferdinand II. als Bestrafung entzogen worden waren

- stellte aus eigenen Mitteln Heere auf, die er dem Kaiser zur Verfügung stellte; Erhaltung der Heere durch ein Kontributionssystem nach dem Motto "Der Krieg ernährt den Krieg"

- 1625 Herzog von Friedland

- 1628 General des Ozeanischen und Baltischen Meeres

- enorme Organisationsbegabung

- verschrobener Mensch (extrem lärmempfindlich, abergläubisch)

- umstrittene Persönlichkeit, hatte auch im eigenen Lager viele Gegner

- verhandelte hinter dem Rücken des Kaisers mit den gegnerischen Parteien, was zu großem Argwohn ihm gegenüber führte

- am 25.02. 1634 nach der Anweisung, ihn tot oder lebendig nach Wien zu schaffen, in Eger ermordet

Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
(30.01.1573 - 24.9.1638)

- überzeugter Protestant

- von Beginn an Mitglied der protestantischen Union

- stellte zur Unterstützung Friedrichs V. von der Pfalz und für den Kampf gegen die katholische Liga ein eigenes Heer auf

- kämpfte nach der Niederlage seines Heeres in der Schlacht bei Wimpfen auf der Seite der Dänen und Schweden

- gabt nach der Niederlage von Nördlingen seinen Kampf für die protestantische Sache auf

- starb 1638 in Straßburg

Zurück zum Seitenanfang

Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
(29.05.1594 - 17.11.1632)

- konvertierte zum Katholizismus

- Reichshofrat in Prag

- kämpfte von Beginn an im Heer der katholischen Liga, danach in bayerischen Diensten

- ab 1623: eigenes Kürassierregiment (Reiter): die "Pappenheimer" (Ausdruck ursprünglich positiv gebraucht)

- überhaupt sehr ungestümer Befehlshaber und Soldat, wurde wegen seiner angeblich über 100 Narben und Verletzungen auch "Schrammenhans" genannt

- starb 1632 in der Schlacht bei Lützen

Christian von Braunschweig, "der tolle Halberstädter"
(20.09.1599 - 16.06.1626)

- Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Administrator des säkularisierten Bistums Halberstadt

- seit 1620 in militärischen Diensten

- Verehrer Elisabeth Stuarts der Gemahlin Friedrichs V. von der Pfalz

- angeberisch, roh, unbeliebt, kämpfte um des Krieges und des Kampfes willen

- starb 1626 an einer Krankheit

- Zeitgenossen schrieben seinen Tod seinem unsteten Lebenswandel zu

Zurück zum Seitenanfang

Franz von Mercy
(ca. 1590 - 13.08.1645)

- seit jeher im Dienst des bayerischen und kaiserlichen Heeres

- sehr begabter Heerführer ("sah voraus" was der Gegner vorhatte)

- Mitglied in der "Fruchtbringenden Gesellschaft" zur Pflege der deutschen Sprache

- fiel in der Schlacht von Alerheim 1645 (durch einen Kopfschuß)

Axel Graf Oxenstjerna
(06.07.1583 - 07.09.1654)

- Sproß eines alteingesessenen schwedischen Adelsgeschlechts

- Studium der Theologie und des Rechts u.a. in Rostock, Jena und Wittenberg

- von Anfang an Berater Gustav Adolfs

- ab 1611 schwedischer Reichskanzler

- begabter Staatsmann und Diplomat

- galt als intelligent, ruhig und realistisch und somit als ideale Ergänzung des oft ungestümen schwedischen Königs

- meist für die Aushandlung der schwedischen Friedensschlüsse verantwortlich

- ab 1631: schwedischer Bevollmächtigter am Rhein

- nach dem Tod Gustav Adolfs 1632 als Vorsitzender des Reichsrats Vormund für dessen unmündige Tochter und Nachfolgerin Christina und bis zu ihrem Regierungsantritt 1644 Interims-Regent Schwedens

- starb 1654 in Stockholm

Zurück zum Seitenanfang

Johann Tserclaes Graf von Tilly
(Februar 1559 - 30.04.1632)

- Katholik, Marienverehrer

- sein Leben lang im Kriegsdienst (vor dem Dreißigjährigen Krieg in den Türkenkriegen, in den Religionskriegen in Frankreich...)

- angesehener Mann, selbst bei seinen Gegnern

- Negativpunkt: wurde von der schwedischen Propaganda für die Zerstörung Magdeburgs verantwortlich gemacht

- starb nach der Schlacht bei Ingolstadt an den Folgen einer Schußverletzung am Bein

Carl (Karl) Gustav Wrangel, Graf von Salmis
(13.12.1613 - 24.06.1676)

- ab 1646: Oberbefehlshaber der schwedischen Armee im Reich

- auch nach dem 30-jährigen Krieg erfolgreich für Schweden aktiv (Schwedisch-Polnischer Krieg; Einfall Schwedens in Brandenburg)

- "Kriegsgewinnler": wurde durch den 30-jährigen Krieg zum Millionär, erbeutete v.a. Kunstschätze (heute in Schloß Skokloster)

- starb 1676 auf Gut Spycker auf Rügen

Zurück zum Seitenanfang

Kardinalinfant Fernando (auch: Ferdinand von Österreich)
(16.05.1609 - 09.11.1641)

- Sohn Philipps III. von Spanien

- 1619 Administrator von Toledo

- Kardinal

- ab 1634: Regent in den südlichen Niederlande

- kämpft abwechselnd gegen Frankreich, Holland und seine Verwandten am spanischen Hof

Lennart Torstensson, Graf von Ortala
(17.08.1603 - 07.04.1651)

- gilt als Entwickler der sehr erfolgreichen schwedischen Kampftaktik der ,leichten Feldartillerie'

- Nachfolger Banérs: konnte die unter Banér ausgebrochenen Meutereien wegen nichterfolgter Soldzahlungen bändigen, indem er den Soldaten erlaubte, die Bevölkerung auszuplündern

- litt sehr unter der Gicht, mußte deshalb 1646 den Befehl über das schwedische Heer abgeben

- 1647 von Königin Christina von Schweden in den Adelsstand erhoben und zum Generalgouverneur von Vestergötland ernannt

Zurück zum Seitenanfang

Erzherzog Leopold Wilhelm
(06.01.1614 - 20.11.1662)

- Sohn des Kaisers Ferdinand II.

- ab 1625: Bischof von Passau und Straßburg

- ab 1629: Erzbischof von Magdeburg

- ab 1641: Hochmeister des Deutschen Ordens

- 1639-1642; 1645-1648: Oberbefehl über das kaiserliche Heer

- 1645-1656: Statthalter der spanischen Niederlande

- an Kunst interessiert (große Sammlung)

Gustav Horn Graf von Björneborg
(22.10.1592 - 10.05.1657)

- vor dem schwedischen Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg Oberbefehlshaber der schwedisch-finnischen Truppen in Livland, ab der Landung Gustav Adolfs in Pommern Feldmarschall im Reich

- verheiratet mit Christina der Tochter des schwedischen Reichskanzlers Axel Oxenstjerna, die mit ins Reich kam und dort bald an einer Krankheit starb

- nach dem Tod Gustav Adolfs zusammen mit Bernhard von Weimar (mit dem er sich nicht gut verstand) Befehlshaber des schwedischen Heeres

- nach der verlorenen Schlacht bei Nördlingen 1634 für 8 Jahre in Gefangenschaft

- 1642 Rückkehr nach Schweden

- 1653 Beförderung zum Reichsmarschall

Zurück zum Seitenanfang

Maximilian von Trautmannsdorff
(23.05.1584-08.06.1650)

- trat schon in jungen Jahren zum Katholizismus über

- großer Diplomat, an zahlreichen Friedensverhandlungen Habsburgs entscheidend beteiligt

- v.a nach der Schlacht von Nördlingen wichtiger Ratgeber des Kaisers

- kaiserlicher Prinzipalgesandter bei den westfälischen Friedensverhandlungen

Ernst II. Graf zu Mansfeld
(ca. 1580- 29.11.1626)

- unehelicher Sohn des kaiserlichen Statthalters von Luxemburg, Peter Ernst I. zu Mansfeld

- ab 1603 in militärische Führungsposition

- 1618 als Söldnerführer von den böhmischen Ständen verpflichtet

- typischer Kriegsunternehmer seiner Zeit (Condottiere), der egal auf welcher Seite in den Krieg zog und nur zufällig immer auf der Seite der Gegner Habsburgs blieb

- gab 1626 wegen Krankheit den Oberbefehl über das von ihm zusammengeworbene Heer an Johann Ernst von Weimar ab

- starb auf dem Weg nach Venedig in einer von ihm eigens inzwenierten Show

Zurück zum Seitenanfang

Jost Maximilian Graf von Gronsfeld
(22.11.1598-24.1662)

- seit Ausbruch des Krieges Soldat im Heer der Liga

- ab 1626: eigenes Regiment

- 1623: Nachfolger Pappenheims

- 1645: nach neunjähriger Abwesenheit vom Militärdienst, Befehlshaber des bayerischen Heeres

- 1648 kam er wegen seines kampflosen Rückzugs bei der Schlacht bei Zusmarshausen vors Kriegsgericht

- betätigte sich als Literat: seine "Erinnerungen" behandeln die Zeit von 1620-1632 und gelten als wichtige historische Quelle

Johan Banér
(23.06.1596 - 10.05.1641)

- vor seinem Einsatz im Reich kämpfte er in Rußland und Polen für Schweden

- 1632: Oberbefehl über die schwedischen Truppen in Süddeutschland

- ab 1634: Feldmarschall

- ab 1635 immer wieder Meutereien unter seinen Soldaten, die er nie richtig in den Griff bekam

- galt als fähiger Soldat aber auch als roh, trunksüchtig und mißlaunig

- starb 1641 in Halberstadt

Zurück zum Seitenanfang

Peter Melander (eigentlich Eppelmann) Graf von Holzappel
(1585 - 17.05.1648)

- Calvinist

- Sohn eines Landsknechts

- steile Militärkarriere im Dienste verschiedener Herrscher (u.a. Niederlande, Venedig, Frankreich)

- 1633-1640: Kampf auf Seiten Hessen-Kassels gegen die Liga

- 1641: Ernennung zum Reichsgraf

- 1642: wechselt er auf die Seite der Liga, wurde 1647 Oberbefehlshaber des kaiserlichen Heeres

- fiel 1648 in der Schlacht bei Zusmarshausen

Bernhard von Weimar
(16.08.1604 - 18.07.1639)

- ehrgeiziger und äußerst fähiger Heerführer

- 11. Sohn des Herzogs von Sachsen-Weimar , da er keine Chance auf eine politische Karriere sah, wählte er das Militär

- von Beginn des Krieges an auf der Seite der jeweiligen Gegner Habsburgs

- großer Erfolg: Eroberung der Festung Breisach 1638

- starb 1639 an einer Krankheit, evtl. den Schwarzen Blattern

Zurück zum Seitenanfang

 

Henri de la Tour d`Àuvergne Vicomte de Turenne
(11.09.1611 - 27.07.1675)

- Hugenotte

- ab 1643: Oberbefehl über das französische Heer in Süddeutschland

- auch nach dem Dreißigjährigen Krieg für den französischen Hof in militärischen Diensten (franz. Bürgerkrieg, Krieg gegen Spanien, Devolutionskrieg, Niederländisch-Französischer Krieg)

- gilt als bedeutenster französischer Heerführer des 17. Jahrhunderts

- fiel 1675 in einer Schlacht des Niederländisch-Französischen Krieges

Zurück zum Seitenanfang

 

Louis II. Fürst von Condé
(08.09.1621 - 11.12.1686)

- Sproß des Hauses Bourbon-Condé

- Herzog von Enghien

- begabter Heerführer, konnte schon sehr jung große Erfolge feiern

- nach dem Dreißigjährigen Krieg auf wechselnden Seiten miliärisch aktiv

Zurück zum Seitenanfang


Zitieren Sie diesen Artikel bitte als: Edith Koller: Dramatis personae. Akteure des Dreißigjährigen Krieges, in: Gudrun Gersmann / Torsten Reimer (Hg.): München im Dreißigjährigen Krieg. Ein universitäres Lehrprojekt, 1. Version vom 6.12.2000, URL: http://www.krieg.historicum.net/themen/m30jk/30jkpersonen.htm