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Über 100.000 Drucke sind bereits verzeichnet in diesem anspruchsvollen Projekt, dessen Zielsetzung in nichts geringerem als der Rekonstruktion einer deutschen Nationalbibliographie für das 17. Jahrhundert besteht. Anders als das "VD 16", das Pendant zum 16. Jahrhundert also, stand beim VD 17 von vorneherein die Entwicklung einer Online-Lösung im Vordergrund. Das VD 17 beschränkt sich dabei nicht auf deutschsprachige Titel, sondern berücksichtigt generell alle Druckschriften, die im historischen deutschen Sprachgebiet gedruckt und verlegt wurden. Das umfangreiche Informationsmaterial, das das VD 17 zu so gut wie jedem einzelnen Werk liefert, geht über die Auflistung von Autor, Titel und Erscheinungsort bis hin zur Nennung von Zensoren und Widmungsempfängern. Digitalisierte Schlüsselseiten vermitteln vielfach einen Eindruck von der typographischen Beschaffenheit der entsprechenden Druckschrift. Alle Elemente der bibliographischen Beschreibung können über eine Volltextrecherche abgerufen werden, die Maskenanfrage gestattet weitere Verfeinerungen der Suche. Die Bedienung des VD 17 ist manchmal etwas umständlich, dem Nutzen und der herausragenden Bedeutung des Projekts nimmt dies jedoch nichts. | |
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